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Pollenallergie: Das können Sie für Ihre Augen tun

Pollenallergie: Was können Sie für Ihre Augen tun. Wenn Sie von Heuschnupfen geplagt sind, ist die Pollensaison bestimmt ein leidiges Thema für Sie. Denn mit hoher Wahrscheinlichkeit reagieren neben Nase und Mund auch Ihre Augen ziemlich gereizt: Meist sind sie geschwollen und gerötet, sie jucken, brennen und tränen. Bei manchen Menschen macht sich die Pollenallergie zusätzlich durch lichtempfindliche Augen bemerkbar. 

Erfahren Sie, warum Ihre Augen derart auf Pollen von Bäumen, Gräsern oder anderen Pflanzen reagieren und was Sie gegen die Symptome tun können.

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Was bei einer Pollenallergie mit Ihren Augen passiert

Bei einer Allergie reagiert Ihr Immunsystem über und geht auf Abwehr gegenüber eigentlich harmlosen Stoffen wie beispielsweise Blütenpollen. Diese die Allergiesymptome auslösenden Stoffe nennt man Allergene – sie bringen Ihren Organismus dazu, entzündungsfördernde Botenstoffe wie Histamin freizusetzen.

Wenn Sie von einer Pollenallergie betroffen sind bewirken die Allergene, dass die Bindehaut Ihrer Augen stärker durchblutet wird und sich die feinen Blutgefäße weiten – die Augen schwellen an und sind gerötet. Durch die allergische Reaktion wird außerdem der Tränenfilm instabil, was zu trockenen Augen führen kann. Darauf reagieren die Augen wiederum mit verstärkter Tränenproduktion. Zu all dem gesellt sich meist auch noch mehr oder weniger intensiver Juckreiz.

Pollenallergie oder „normale” Bindehautentzündung?

Bei einer durch Pollenallergie ausgelösten Bindehautentzündung – im Fachjargon auch „allergische Konjunktivitis” genannt – sind in der Regel beide Augen betroffen, während bei einer durch Viren oder Bakterien hervorgerufenen Bindehautentzündung auch nur ein Auge gereizt sein kann.

Ein weiterer Hinweis auf eine allergische Bindehautentzündung ist, dass die Beschwerden tagsüber meist zunehmen und sich bei Regenwetter bessern, weil dann die Pollen aus der Luft „gewaschen” werden. Jucken zudem Ihre Augen, ist das ein typisches Signal für eine allergische Reaktion – bei nichtallergischen Ursachen tritt üblicherweise weniger Juckreiz auf.

Bei einer Untersuchung in unserer Ordination stellen unsere SpezialistInnen fest, ob und wenn ja, welche Art von Bindehautentzündung vorliegt und welche Behandlung für Sie am besten geeignet ist – vereinbaren Sie gerne hier Ihren Termin.

Augentropfen zur Linderung der allergischen Symptome

Antiallergische Augentropfen sollten frei von Konservierungsstoffen sein, da diese die Augen zusätzlich reizen können. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, die durch eine Pollenallergie verursachten Symptome Ihrer gereizten Augen mit Augentropfen zu lindern:

  1. Augentropfen mit Cromoglicinsäure: In den sogenannten Mastzellen unseres Immunsystems befindet sich das Histamin, das die Immunreaktion auslö Cromoglicinsäure verhindert bzw. reduziert die Ausschüttung von Histamin, indem sie die Mastzellen des Immunsystems stabilisiert. Da die Wirkung verzögert einsetzt, sollte die Behandlung rund zwei Wochen vor Beginn der Pollensaison starten – während dieser Zeit sind die Speicherzellen zudem für Histamin besser „abzudichten” als nach Eintritt der Beschwerden.
  2. Augentropfen mit Antihistaminika: Wirkstoffe wie beispielsweise Levocabastin oder Azelastin besetzen die spezifischen Histamin-Bindungsstellen (sogenannte Histamin-Fühler) und verhindern dadurch, dass das Histamin andocken kann. Augentropfen mit Antihistaminika haben den Vorteil, dass sie sehr schnell wirken.
  1. Vasokonstriktive Augentropfen (sogenannte „Weißmacher”) verengen die Blutgefäße der Bindehaut, was die allergische Reaktion reduzieren kann. Die Rötung des Auges nimmt ab, es wird wieder weiß. Die durch die Verengung der Blutgefäße bedingte verringerte Durchblutung stört allerdings die Ernährung der Binde- und Hornhaut. Die allergische Reaktion selbst wird wenig beeinflusst, wodurch die Beschwerden nach kurzer Zeit wieder auftreten können. Deshalb sollten „Weißmacher” / vasokonstriktive Augentropfen erstens selten, zweitens nur über einen sehr kurzen Zeitraum und drittens nur nach ärztlicher Verordnung zum Einsatz kommen.
  2. Kortisonhaltige Augentropfen lindern entzündliche Veränderungen und deren Symptome, indem sie die Entzündungsreaktion im Auge unterdrücken. Typische Symptome wie Rötung, Schwellung, Juckreiz und ein Brennen der Augen können reduziert werden.

Sie sind PollenallergikerIn und wünschen sich professionellen Rat, um die allergischen Symptome Ihrer Augen schnellstmöglich zu lindern? Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Ordination – unsere AugenärztInnen besprechen im Zuge der Untersuchung mit Ihnen, welche Augentropfen am besten für Sie geeignet sind.

Tipps für Pollenallergiker

Spezialfall KontaktlinsenträgerInnen

Oft sind die Augen durch häufiges Tragen von Kontaktlinsen bereits ziemlich gereizt. Eine Pollenallergie kann die Symptome verschlimmern, weil sich unter Umständen Pollen und Rückstände der Entzündung auf den Kontaktlinsen ansammeln. Solche Ablagerungen sorgen dann zusätzlich für ein unangenehmes Gefühl in den Augen. 

KontaktlinsenträgerInnen, die unter einer Pollenallergie leiden, können sich durch eine Augenlaserkorrektur helfen lassen und künftig ohne Haftschalen durchs Leben gehen. Bei unserer kostenlosen Voruntersuchung finden wir heraus, ob Sie die Voraussetzungen fürs Augenlasern erfüllen und welche Methode am besten für Sie geeignet ist. Hier können Sie Ihren Termin für ein Erstgespräch vereinbaren.

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